Sonntag, 4. August 2013

Von Kärnten in die Steiermark ...

... oder vom "Urlaub bei Freunden" ins "Grüne Herz Österreichs"!

Es war Zufall, dass ich auf Michael Rajakowitsch traf und es war Zufall, dass wir diese Route wählten. Eigentlich erwartete ich mir an diesem Tag nicht viel. Kein Gleitschirm schaffte es den Gipfel zu überhöhen, obwohl es einige versuchten. Es ging anfangs nur zögerlich nach oben und war teils sehr turbulent. Doch dann fanden wir einen Thermikbart, der direkt über dem Gipfel nach Norden versetzt war. Als wir eine gute Höhe erreicht hatten, flogen wir in Richtung Krastal, querten dann aber in zum Wöllaner Nock. Über der Kaiserburgbahn konnte man die Musik von einem Fest wahrnehmen, dass direkt an der Gipfelstation stattfand. Immer wieder fanden wir extrem gute Thermiken, die uns mit bis zu 5m/s unter die Wolkenbasis auf 3500m aufsteigen ließen. Unser Flug führte uns über den Falkert, vorbei am Rinsennock bei der Turracherhöhe, über den Schoberriegel bis zum Eisenhut, wo wir dann sehr mit dem starken Wind zu kämpfen hatten. Bei sehr anspruchsvollen Bedingungen versuchten wir aus dem Tal heraus zu kommen. Über Predlitz flogen wir weiter bis in die Nähe von Stadl an der Mur, wo wir dann neben der Murtalstraße landeten. Trotz lebhaftem Talwind gelang uns eine saubere Landung ohne weitere Probleme (leider aber  im Rückwärtsflug)!
DANKE an das nette Pärchen, dass uns bis zum Bahnhof in Unzmarkt mitgenommen hat!


GPS-Tracks: Link zu XContest.org

Doarama
doarama.com


Gerlitzen > Stadl a. d. Mur

Mittwoch, 24. Juli 2013

Hike&Fly Schwarzkogel (1.842m)

Der in den Karawanken beheimatete Gipfel mit einer Höhe von 1.842m bietet eine einzigartige Sicht auf den östlich gelegenen Mittagskogel, das Villacher Becken und im Süden auf die schroffen Felsgipfel der Julischen Alpen. Der aussichtsreiche Wanderweg führt vom Baumgartnerhof über die Mitzl-Moitzl Hütte zum Gipfel. Der auch im Winter für Skitouren genutzte Berg birgt aber auch seine Tücken, wie die letzten Jahre gezeigt haben. Der Altar am Gipfel zeugt noch von den Menschen, die wegen einer Lawine ihr Leben lassen mussten.